GEDOK Hamburg

Ellen Sell







Literatur // Kinderbücher, Kurzprosa
Nordlandweg 105 a
22145 Hamburg
Tel: 040 679 99 184
sellellen@msn.com
www.ellensell.de
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Geboren und aufgewachsen in Hamburg, lebe ich noch heute in meiner gelieb­ten Heimatstadt. Wie tief ich mit ihr verwurzelt bin, zeigte mir mein Heimweh während eines längeren Aufenthaltes 1961 in der Schweiz und 1990 in der Nordheide. Ich bin verheiratet, habe zwei Töchter und drei Enkelkinder. Beide Töchter studierten im Ausland und leben seit Jahren in Paris und Berlin.

Meine Autorentätigkeit begann, nachdem meine Kinder das Elternhaus verlassen hatten. Ich erinnere mich noch genau an das entscheidende Gespräch mit meinem Mann. Es war im August 1987, während des Frühstücks, als er plötzlich sagte: "Du erzählst so gerne, du schreibst Gott und der Welt Briefe, warum versuchst du es nicht mal mit einem Buch?" „Weil es andere besser können“, entgegnete ich. Damit war das Gespräch vom Tisch. Weil mich aber fremde Kinder beim Spazierengehen mit unserer Labrador-Rie-triever-Hündin Fleurie immer wieder fragten, wie sie heißt, ob sie sie streicheln dürften, ob sie beißen würde oder ein Mischling sei, entschloss ich mich doch, ein Buch zu schreiben, eins für Kinder, in dem ich ihnen alles Wissenswerte über die Labradore und speziell über unsere einfallsreiche Fleurie erzählen wollte.
Und so machte ich mich unverzüglich ans Werk.
Nachdem ich die ersten Kapitel geschrieben hatte, fragte ich Florian, den 8-jährigen Sohn meiner Freundin, ob ich ihm diese vorlesen dürfte. Er war einver-verstanden und ich natürlich gespannt, ob es mir gelänge, ihn mit dem Stoff zu fesseln. Es klappte! Sogar super! Florian wurde nicht nur mein Rezensent, sondern auch ein kundiger Ratgeber! Zum Beispiel, als ich im 2. Kapitel noch nichts von den unterschiedlichen Fell­farben der Hunde erwähnt hatte. Er pushte mich derart, dass ich am Ende 35 Kapitel zustande brachte, geschrieben noch auf einer Schreibmaschine, unter Einsatz von reichlich Tippex. Danach wollte er ein richtiges Buch, nicht mit abstrakten, sondern realistischen Bildern. Was nun? Als nächstes ging ich in „meine“ Buchhandlung und besorgte mir eine Liste mit Adressen der bekanntesten Kinderbuchverlage in Deutschland, denn einen online-Dienst gab es damals ja noch nicht.

Meine Tochter Alexandra, die zu der Zeit an der HdK in Berlin studierte, malte die schwarz-weißen Innenillustrationen und ein farbiges Cover. Mit diesem Manuskript bewarb ich mich beim Oetinger-Verlag. Leider kam es nach kurzer Zeit zurück. Abgelehnt! Das wiederholte sich bei drei weiteren Verlagen, bis endlich der Ensslin-Verlag das Manuskript unter Vertrag nahm und mein erstes Kinderbuch „Fleurie die Labradorhündin“ herausbrachte.

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